Hypnosepraxis Kevelaer · Gut zu wissen
Häufige Fragen zur Hypnosetherapie
Vielleicht gibt es eine Frage, die Ihnen merkwürdig vorkommt. Stellen Sie sie trotzdem.
Bin ich während einer Hypnose wach?
Hypnose ist nicht mit Schlaf oder Bewusstlosigkeit gleichzusetzen. Wie die Aufmerksamkeit und die Umgebung erlebt werden, kann sich unterscheiden. Wir besprechen vorher, wie wir im Austausch bleiben und wie Sie eine Unterbrechung signalisieren.
Was ist, wenn ich denke: Das funktioniert doch gar nicht?
Auch während einer Hypnose hört das Denken nicht auf. Gerade am Anfang beobachten sich viele Menschen genau. Das bedeutet nicht automatisch, dass etwas schiefläuft. Sagen Sie mir ruhig, was Sie wahrnehmen oder bezweifeln; wir müssen keinen spektakulären Zustand herstellen.
Kann jeder Mensch hypnotisiert werden – auch ohne Entspannung?
Menschen unterscheiden sich darin, wie sie auf Hypnose reagieren. Ich verspreche deshalb nicht, dass jeder die gleiche Erfahrung macht. Vollständige Entspannung ist keine Voraussetzung. Wir prüfen gemeinsam, ob sich die Methode bei Ihrem Anliegen sinnvoll einsetzen lässt.
Verliere ich die Kontrolle oder muss ich die Augen schließen?
Sie entscheiden, ob wir mit Hypnose arbeiten, und können Ihre Zustimmung jederzeit zurücknehmen. Geschlossene Augen sind keine zwingende Voraussetzung. Wir besprechen vorab, wie Sie eine Unterbrechung signalisieren und wie wir mit unangenehmen Empfindungen umgehen.
Verrate ich Dinge, die ich geheim halten möchte?
Hypnose ist kein Wahrheitsserum. Sie entscheiden selbst, worüber Sie sprechen möchten. Sie müssen mir nicht jedes Detail Ihres Lebens erzählen. Psychotherapie braucht Vertrauen und keine Tricks, um an Informationen zu kommen.
Kann ich mich danach noch erinnern oder in Hypnose stecken bleiben?
In der Regel können Menschen sich an eine therapeutische Hypnose erinnern; die Genauigkeit kann unterschiedlich sein. Erinnerungslücken sind kein Ziel meiner Arbeit. Sie bleiben auch nicht dauerhaft hypnotisiert. Am Ende richten wir die Aufmerksamkeit wieder auf die Umgebung.
Kann Hypnose verschüttete Erinnerungen zurückholen?
Hypnose kann nicht zuverlässig feststellen, was in der Vergangenheit tatsächlich geschehen ist. Erinnerungen und Vorstellungen sind beeinflussbar. Auftauchende Bilder behandle ich deshalb nicht automatisch als historische Tatsachen. Wir müssen auch nicht um jeden Preis eine verborgene Ursache finden.
Muss ich an Hypnose glauben?
Sie müssen keine bestimmte Weltanschauung teilen. Hilfreich ist die Bereitschaft, mit Aufmerksamkeit oder Vorstellungen zu arbeiten. Skeptische Fragen dürfen bleiben. Ob die Methode für Sie passend ist, klären wir im Gespräch.
Was geschieht, wenn etwas Unangenehmes auftaucht?
Dann gehen wir nicht ungefragt weiter. Sie können sagen, was Sie erleben. Ich kann das Vorgehen verändern, unterbrechen oder die Hypnose beenden. Ihre Grenzen und die vorher besprochenen Vereinbarungen bleiben maßgeblich.
Wie viele Sitzungen brauche ich?
Dafür gibt es keine seriöse Standardzahl. Menschen, Anliegen und Behandlungsverläufe unterscheiden sich. Ich verspreche weder Angstfreiheit nach einer Sitzung noch eine festgelegte Behandlungsdauer. Wir schauen im Verlauf gemeinsam, ob die Arbeit hilfreich ist und wie es weitergeht.
Findet beim ersten Termin schon eine Hypnose statt?
Das ist möglich, aber kein Muss. Für den Ersttermin sind etwa 60 bis 90 Minuten vorgesehen. Zunächst lernen wir Ihr Anliegen ausführlich kennen. Wenn Hypnose sinnvoll erscheint, Zeit vorhanden ist und Sie einverstanden sind, können wir damit arbeiten. Manchmal bleibt der erste Termin vollständig dem Gespräch vorbehalten.
Muss bei jedem Termin hypnotisiert werden?
Nein. Ich arbeite mit Gespräch und Hypnose. Was in einer Sitzung im Vordergrund steht, richtet sich nach Ihrem Anliegen. Wenn Hypnose nicht passt, besprechen wir andere Möglichkeiten oder gegebenenfalls eine geeignete andere Behandlung.
Kann ich Sie vorab telefonisch oder per Video kennenlernen?
Das kostenfreie Kennenlerngespräch ist telefonisch oder per Video möglich. Es dient der Orientierung zu meinem Angebot und zum organisatorischen Ablauf. Eine Diagnose oder Behandlung findet dabei nicht statt.
Was kostet die Behandlung und zahlt die Krankenkasse?
Das Kennenlerngespräch ist kostenfrei. Der Ersttermin kostet 150 Euro (ca. 60–90 Minuten), ein Folgetermin 95 Euro (ca. 50–60 Minuten). Verlängerte Termine kosten 150 Euro (80–90 Minuten). Die Praxis rechnet nicht mit gesetzlichen Krankenkassen ab. Eine mögliche Erstattung durch private Versicherungen oder Beihilfe klären Sie bitte direkt mit Ihrem Kostenträger.
Kann ich Sie kennenlernen, bevor ich mich entscheide?
Ja. Im kostenfreien Gespräch von etwa 15 Minuten können Sie Ihr Anliegen kurz schildern und Fragen stellen. Es ist telefonisch oder per Video möglich und unverbindlich. Eine Diagnose oder Behandlung findet dabei nicht statt. Danach entscheiden Sie in Ruhe über einen Ersttermin.
Ein erster Schritt, ganz in Ruhe
Vielleicht möchten Sie mich
erst einmal kennenlernen.
Wir sprechen etwa 15 Minuten über mein Angebot, Ihre Fragen und den organisatorischen Ablauf. Danach entscheiden Sie in Ruhe, ob Sie einen Termin vereinbaren möchten.
Kostenloses Kennenlerngespräch Telefonisch oder per Video · kostenfrei · unverbindlichTerminbuchung über Lemniscus · Keine Diagnose oder Behandlung im Kennenlerngespräch.