Hypnosepraxis Kevelaer · Schlaf & nächtliche Unruhe

Schlafprobleme und nächtliche Unruhe

Je wichtiger es wird, endlich einzuschlafen, desto schwieriger kann es werden.

Es ist kurz nach elf. Eigentlich sind Sie müde. Dann kommt der erste Blick auf die Uhr. Wenn ich jetzt einschlafe, bekomme ich noch sechs Stunden. Irgendwann geht es nicht mehr nur ums Schlafen. Es geht um morgen.

Und ausgerechnet Schlaf eignet sich ziemlich schlecht als Aufgabe.

Wir können das Licht ausschalten und uns ins Bett legen. Aber wir können nicht beschließen: Jetzt schlafe ich. Schlaf lässt sich nicht durch immer mehr Anstrengung herbeiführen.

Wer längere Zeit schlecht schläft, beobachtet häufig schon am Abend die eigene Müdigkeit. Im Bett wird dann geprüft, ob es endlich funktioniert. Je wichtiger das Einschlafen wird, desto stärker können Druck und Anspannung wachsen.

Wenn das Bett zum Ort des Wachseins wird

Tagsüber sind Sie erschöpft. Am Abend entsteht trotzdem Anspannung: Hoffentlich wird es heute besser. Das Bett ist nicht mehr nur der Ort des Schlafens, sondern auch der Ort, an dem gerechnet, gewartet und gegrübelt wird.

Andere schlafen zunächst ein und wachen nachts auf. Dann beginnt der Kopf: das Gespräch von gestern, die Arbeit von morgen, eine Sorge, für die es um drei Uhr morgens ohnehin keine Lösung gibt.

Deshalb interessiert mich nicht nur, wie viele Stunden Sie schlafen. Was passiert am Abend? Was denken und tun Sie beim Wachliegen? Und wie sehr bestimmt das Thema inzwischen bereits Ihren Tag?

Welche Rolle Hypnose spielen kann

Schlaf und Hypnose sind nicht dasselbe. Hypnose ist kein künstlich erzeugter Schlaf. In der therapeutischen Arbeit können wir uns zum Beispiel körperlicher Anspannung, abendlichem Grübeln oder dem Umgang mit Wachliegen zuwenden.

Eine entspannende Hypnose ist noch keine Behandlung einer Schlafstörung. Bei chronischer Insomnie wird die kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie (KVT-I) als erste Behandlungsoption empfohlen. Wir prüfen, welche Unterstützung Sie benötigen und ob mein Angebot dazu passt.

Fachliche Orientierung: S3-Leitlinie Insomnie bei Erwachsenen

Ich möchte Sie nicht vom Schlafen abhängig von Hypnose machen.

Das Ziel kann nicht sein, dass Sie irgendwann denken: Ohne meine Hypnose kann ich nicht mehr einschlafen. Auch eine therapeutische Methode kann sonst Teil der vielen Bedingungen werden, die vermeintlich erfüllt sein müssen.

Wenn wir Hypnose einsetzen, soll sie Ihnen helfen, etwas zu erfahren oder zu lernen, das Sie zunehmend selbst nutzen können. Schlaf soll wieder etwas Alltägliches werden und kein Projekt für jede Nacht.

Und manchmal müssen wir über Gewohnheiten sprechen.

Wann gehen Sie ins Bett? Wie lange liegen Sie wach? Wie unterschiedlich sind Ihre Schlafzeiten? Welche Rolle spielen Koffein, Alkohol, Medikamente oder lange Ruhezeiten am Tag?

Solche Fragen klingen weniger faszinierend als Hypnose. Therapeutisch können sie trotzdem wichtiger sein. Wir schauen außerdem auf Belastungen, Sorgen und die Erwartungen an die kommende Nacht.

Wenn anhaltender Stress dahintersteht

Nicht jedes Schlafproblem gehört in meine Praxis

Schlafprobleme können psychische, körperliche oder medikamentöse Ursachen haben und im Zusammenhang mit eigenständigen Schlafstörungen auftreten.

Ausgeprägtes Schnarchen mit Atemaussetzern, auffällige nächtliche Bewegungen, starke Tagesmüdigkeit oder neu aufgetretene ungeklärte Schlafprobleme können eine ärztliche beziehungsweise schlafmedizinische Abklärung erfordern. Auch manche psychischen Erkrankungen verändern den Schlaf deutlich.

Wir klären zunächst, ob eine psychotherapeutische Behandlung in meiner Praxis sinnvoll ist. Mein Angebot ist keine pauschale „Hypnose gegen Schlafstörungen“.

Vielleicht wäre es schön, wenn Schlaf wieder langweilig würde.

Nicht analysieren. Nicht rechnen. Nicht schon am Nachmittag überlegen, wie die kommende Nacht wohl wird. Sondern müde werden, ins Bett gehen und dem Schlaf nicht mehr so viel Aufmerksamkeit schenken müssen.

Wir beginnen mit einem Gespräch darüber, wie sich Ihre Schlafprobleme entwickelt haben und was inzwischen rund um Ihren Schlaf geschieht. Erst dann entscheiden wir über das weitere Vorgehen.

Hypnosetherapie: Methode und Ablauf

Ein erster Schritt, ganz in Ruhe

Vielleicht möchten Sie mich
erst einmal kennenlernen.

Wir sprechen etwa 15 Minuten über mein Angebot, Ihre Fragen und den organisatorischen Ablauf. Danach entscheiden Sie in Ruhe, ob Sie einen Termin vereinbaren möchten.

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